Archiv für den Monat: März 2013

Sandlieferung

Am vergangenen Montag war es soweit: Wir bekamen 3 Tonnen Sand geliefert. Nach drei Stunden war dann der  Sandhaufen reingerollt. Von der Menge hätten wir die fünfache Beetfläche versorgen köSandlieferungnnen. Aber wer weiß, wozu der Sand noch gut ist. Vielleicht gibt es ja doch ein wenig Sommer dieses Jahr und dann können wir uns einen eigenen Strand bauen.

Jedenfalls haben wir noch am selben Tag die Beete gelockert und den Sand untergearbeitet. Auch das Hornmehl kam gleich mit dazu. Wegen des nocBearbeitete Beeteh immer frostigen Wetters haben wir noch keine Steckzwiebel eingebracht. Außer ein paar „Kinderknoblauchzehen“ aus dem letzten Jahr, die gut im Boden überwintert haben.Kinderknoblauch

Jetzt soll der Boden noch ein paar Tage ruhen und wenn es dann endlich Frühling wird, werden die ersten Pflanzungen vorgenommen. Zuhause auf der Fensterbank keimen schon die ersten Basilikumpflänzchen.

Ach ja, wir haben uns übrigens umentschieden und werden nun doch die Hollywoodschaukel behalten. Das Netz der Sitzfläche war defekt und wir wollten das Teil eigentlich zum Schrott bringen. Ich habe nun vor, die Sitzfläche mit Holzbrettern zu erneuern und mit einer schönen Polsterauflage wollen wir anschließend weiter zusammen „schaukeln“. Bilder folgen dann im Sommer.

Bodenverbesserung

Gestern bekamen wir die Ergebnisse der Bodenanalyse. Wie gut, dass wir die Bodenprobe machen ließen. Der Boden benötigt dringend ein „Update“. Wir waren so stolz, uns nicht zur „Blaukornfraktion“ zu zählen, und nun zeigt sich, dass wir einen Boden haben, als wäre er zu stark mit Blaukorn gedüngt. Märzsonne Starterset Wohnungsgarten

Wir dachten, mit unserem Kompost nichts falsch machen zu können. Doch gaben wir offenbar zu viel  davon in den Boden. Jetzt müssen wir gegensteuern. Die Düngeempfehlung des Labors hilft uns dabei. Wir werden in den nächsten drei Jahren auf den Kompost im Gemüsebeet verzichten, und statt dessen mit Natrium und Hornmehl arbeiten. Außerdem werden zwei unserer vier Beete für dieses Jahr in den Ruhestand versetzt und nur mit Gründung bepflanzt.

Also gingen wir heute gleich ins Gartenfachgeschäft und deckten uns mit dem notwendigen Samen und Dünger ein.  Dort gab es bereits Steckzwiebeln und wir nahmen eine Tüte mit. Jetzt fehlen nur noch die Sonne und die wärmeren Temperaturen. Allerdings haben wir hier oben Frost und der Schnee ist auch noch nicht ganz weg. Immerhin hatten wir gestern wieder mal einen Tag mit etwas Sonne.

Die erste Pflanzung haben wir aber dennoch in der Wohnung gemacht. Ostergras und Basilikum gedeihen nun hoffentlich üppig in unserem Wohnzimmer. Der nächste Beitrag kommt dann bestimmt wieder aus dem Garten. Mal sehen, bei gutem Wetter möchte ich morgen die Obstbäume schneiden.

 

 

Bodenuntersuchung

Jetzt Anfang März wird es langsamm Zeit mit den Vorbereitungen für die neue Saison. Die letzten Wochen waren noch nicht einladend genug und somit ist bisher noch nichts geschehen. Zu allererst wollen wir dieses Jahr den Boden unseres Gemüsegartens bearbeiten. Zu schwer, zu lehmig, zu geringer Ertrag – so unsere Diagnose nach zwei Gartenjahren.Bodenprobe_1

Bevor wir mit der Bodenverbesserung beginnen, lassen wir nun unsere Erde im Labor untersuchen. Am Sonntag haben wir von verschiedenen Stellen Bodenproben entnommen, was bei diesem schweren Boden etwas mühselig war, und am Montag ging die Tüte nach Oldenburg ins Labor.

Bodenprobe_3Als eine Maßnahme werden wir dem Boden Sand zufügen. Bisher haben wir nur Kompost und Muttererde beigegeben, was den Boden wohl weiter lehmig gemacht hat. Ich werde mich als Nächstes mal nach Lieferanten umschauen und zu Ende März eine Ladung Sand ordern.

Jetzt mit den ersten Sonnenstrahlen kribbelt es gewaltig und es zieht mich schon deutlich in den Garten. Aber nicht übermütig werden, der Nachtfrost könnte noch Schäden anrichten, so dass ich noch nicht alles Laub von den Beeten entfernen möchte. Jedenfalls habe ich heute schon den ersten Kaffee auf meinem kleinen Sitzbänkchen mitten im Garten getrunken. Also, ich bin bereit!