Archiv für den Monat: Juni 2014

Arbeiten an einem Sonntag

JohannisbeerenHeute will ich nur kurz berichten, was sich an diesem Woche so im Garten zugetragen hat.
Wir haben die ersten Früchte geerntet: Rote Johannisbeeren und super leckere Süßkirschen. Die Johannisbeeren habe ich heute mit Erdbeeren (leider nicht aus unserem Garten) zu Marmelade verarbeitet. Und die Kirschen haben wir zum Nachtisch gegessen.

Dann habe ich heute weiter den Schachtelhalm rausgerissen.Kartoffelbeet_Juni_2 Ich habe es nicht so gründlich gemacht – ich habe die Pflanzen nämlich nicht ausgegraben. Jetzt haben zumindest alle Kartoffelpflanzen wieder Licht. Das andere Ergebnis sind die vier Säcke mit Schachtelhalm und Ackerwinde.Schachtelhalm im Sack

Und dann habe ich mich gestern über die erste Blüte an der neuen RoSe gefreut. Sie ist wunderschön – an dunkles samtiges Rot. Unten in der Erde ist ein Maulwurf oder eine Wühlmaus aktiv – bis jetzt noch ohne Auswirkungen auf die RoSe – das bleibt hoffentlich auch so.RoSe_2

Sonne und Gewitter

Wir hatten an den beiden Pfingsttagen ein sehr wechselhaftes Wetter. Zwischen dem Sonnenschein hat es jeweils heftig geregnet und gewittert. Für den Garten und mich war dies ideal – ich musste nicht wässern und im Garten wächst und blüht es prächtig.

Heruntergefallene Birne

Heruntergefallene Birne

Leider ist beim gestrigen Regen die einzige Birne von unserem Bäumchen abgefallen. Ich hatte mich so auf diese Ernte gefreut. Na ja, das Bäumchen ist ohnehin noch zu jung, um Obst zu tragen. Ich hätte aber gerne die Entwicklung der Frucht mitverfolgt.

Gesäuberte Kartoffelreihen

Gesäuberte Kartoffelreihen

Hoffentlich habe ich mit den Kartoffeln mehr Erfolg. Die Pflanzen wachsen trotz Schachtelhalm gut und ich bin noch zuversichtlich, dass ich im Herbst ein paar Kartoffeln in der Erde finde. Derweil grabe ich weiter Schachtelhalm und Ackerwinde aus und entsorge sie auf der Deponie. Etwa zwei Drittel des Kartoffelackers habe ich schon bereinigt. Eine mühsame Angelegenheit ist es – und das Wegfahren habe ich jeweils mit dem Fahrradanhänger gemacht. Das Feld wird wirklich im Schweiße meines Angesichts bestellt.

Malve

Malve

Aber es gibt auch sehr erfreuliches im Garten zu bestaunen: Eine wunderschöne Malve wächst in unserem Tomatenunterstand, der dieses Jahr aber keine Tomaten beherbergt. Die Erde ist dort viel lockerer als an allen anderen Stellen im Garten. Das macht sich bei den Pflanzen bemerkbar. Solche Orte hätte ich gerne mehr.

SpalierUnd dann wollte ich am Samstag noch das Brombeerspalier fertig stellen. Leider war es irgendwann 18.00 Uhr und ich war noch nicht fertig. Wegen des Lärmes konnte ich nicht weitermachen. Die Drähte zwischen den Stützpfosten fehlen noch. Insgesamt ist das ganze Spalier etwas windschief – aber das passt zu diesem Chaosgarten ganz gut, oder?