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Alles wächst

Eigener Basilikum - noch klein

Eigener Basilikum – noch klein

Meine Versuche in diesem Jahr Pflanzen selbst zu ziehen, waren nicht so erfolgreich, wie ich hoffte. Salat, Scheerkohl und Basilikum haben es sich auf der Fensterbank schwer getan. Ob wegen des Samens aus dem Vorjahr oder der Erde aus dem Supermarkt – es ging nicht so richtig aufwärts. Gestern haben wir dann einige Basilikumpflanzen pikiert und die Töpfe stehen nun auf unserem Balkon. Ich hoffe, dass wir an diesen nun keine Blattläuse bekommen.

Sonst stehen derzeit eher Erhaltungsarbeit und Beseitigung von Unkraut auf dem Programm. Wir bringen jede Woche einmal etliche Säcke zur Deponie. Besonders erfreut bin ich über den üppigen Wuchs der Kartoffeln auf den vier Feldern. Auch hängen dieses Jahr neun Birnen am Baum und auch der neue Winterapfel „Hilde“ hat ein paar kleine Äpfel an seinen Ästen hängen. Die Beerensträucher hängen auch voll und ich warte sehnlichst auf das Reifen der Stachelbeeren, da mein Vorrat an Konfitüre mittlerweile aufgebraucht ist.

In der Bildergallerie sind ein paar aktuelle Bilder eingestellt.

Rasengittersteine

Graben_1Nach einigen Überlegungen haben wir uns für eine einfache Variante entschieden, den Hang abzufangen. Kein Holz, keine neuen Pfähle in die Erde. Wir haben zwei Reihen Rasengittersteine verlegt, die mit Bodendecker bepflanzt werden.

Ich habe das heute mal schnell gemacht – es ist ja die Gartenrückseite. Hier werden keine Schönheitspreise verliehen. Graben_2Die Abstände passen leider nicht so ganz, so dass ich morgen noch etwas Feinarbeit erledigen muss.

Dann habe ich heute endlich mal wieder Rasen gemäht. Das Wetter war super und ich habe die Sonne sehr genossen. Die letzten Kartoffeln habe ich auf den Kompost gepflanzt. Salat habe Graben_3ich gestern von der Anzuchtschale in das Frühbeet vereinzelt. Die Wärme macht den Pflänzchen zu schaffen. Ich hoffe, sie erholen sich wieder.

Demnächst muss ich dann noch die Pforten des zweiten Gartens ausbessern. Da sind die Pfosten morsch.

Sommer im Norden

Zwei schöne Sonnentage gehen nun am Sonntag dem Ende entgegen. Idealerweise hat es auch immer mal geregnet und wir mussten wieder kaum gießen. Die Unkräuter halten mich immer noch in Atem – aber davon schreibe ich jetzt nicht …

Ich berichte lieber von meiner ersten Kartoffelernte: Zwei Pflanzen habe ich mal probeweise ausgegraben und jeweils ca. 10 Kartoffeln herausgeholt. Ich war total happy. Das Bild reiche ich nach. Und heute abend kamen die ersten Kartoffeln bereits in Form von Ofenkartoffeln auf den Tisch. Super lecker. In diesem Jahr muss ich nun keine Kartoffeln mehr kaufen.

Brombeerspalier_2Am Samstag habe ich begonnen unter dem Brombeerspalier ein Unkrautflies auszulegen und darauf Rindenmulch verteilt. Hoffentlich bleibt die Ackerwinde nun darunter. Das ist jedoch nur der kleinste Teil des Spaliers – da habe ich also in den kommenden Stachelbeere_meet_VanilleWochenenden noch genug zu tun.

Heute habe ich bereits das dritte Mal Marmelade eingekocht: Stachelbeere mit Vanillestückchen. Davor kamen schon rote Johannisbeeren und Erdbeeren in die Gläser und diese Mischung zusätzlich mit Bananen zusammen.

FeuerbohnenUnd dann noch ein Bild von unseren Feuerbohnen. Sie kommen langsam und zeigen auch schon ihre ersten feuerroten Blüten.

Sonne und Gewitter

Wir hatten an den beiden Pfingsttagen ein sehr wechselhaftes Wetter. Zwischen dem Sonnenschein hat es jeweils heftig geregnet und gewittert. Für den Garten und mich war dies ideal – ich musste nicht wässern und im Garten wächst und blüht es prächtig.

Heruntergefallene Birne

Heruntergefallene Birne

Leider ist beim gestrigen Regen die einzige Birne von unserem Bäumchen abgefallen. Ich hatte mich so auf diese Ernte gefreut. Na ja, das Bäumchen ist ohnehin noch zu jung, um Obst zu tragen. Ich hätte aber gerne die Entwicklung der Frucht mitverfolgt.

Gesäuberte Kartoffelreihen

Gesäuberte Kartoffelreihen

Hoffentlich habe ich mit den Kartoffeln mehr Erfolg. Die Pflanzen wachsen trotz Schachtelhalm gut und ich bin noch zuversichtlich, dass ich im Herbst ein paar Kartoffeln in der Erde finde. Derweil grabe ich weiter Schachtelhalm und Ackerwinde aus und entsorge sie auf der Deponie. Etwa zwei Drittel des Kartoffelackers habe ich schon bereinigt. Eine mühsame Angelegenheit ist es – und das Wegfahren habe ich jeweils mit dem Fahrradanhänger gemacht. Das Feld wird wirklich im Schweiße meines Angesichts bestellt.

Malve

Malve

Aber es gibt auch sehr erfreuliches im Garten zu bestaunen: Eine wunderschöne Malve wächst in unserem Tomatenunterstand, der dieses Jahr aber keine Tomaten beherbergt. Die Erde ist dort viel lockerer als an allen anderen Stellen im Garten. Das macht sich bei den Pflanzen bemerkbar. Solche Orte hätte ich gerne mehr.

SpalierUnd dann wollte ich am Samstag noch das Brombeerspalier fertig stellen. Leider war es irgendwann 18.00 Uhr und ich war noch nicht fertig. Wegen des Lärmes konnte ich nicht weitermachen. Die Drähte zwischen den Stützpfosten fehlen noch. Insgesamt ist das ganze Spalier etwas windschief – aber das passt zu diesem Chaosgarten ganz gut, oder?

Garten im Mai

versteckte KartoffelnJa, der Mai hat hier ziemlich verregnet begonnen – die Schnecken freut es. Mich weniger und auch nicht, dass mir der Kartoffelacker über den Kopf wächst. Die spätere Sorte kommt jetzt so langsam durch – ich sehe sie nur nicht, weil sich allerlei andere Pflanzen nach oben kämpfen. Alle, die ich im Herbst nur untergegraben habe. Sie sind eben nicht im Winter eingegangen (so hoffte ich – nur doof, dass es heuer keinen Winter gab). Also muss ich jetzt einmal per Hand meine Kartoffelpflänzchen zumindest so frei legen, dass sie gut zu erkennen sind und ungehindert wachsen können.

Garten im MaiBei der früheren Sorte bin ich ganz gut dabei, diese Fläche ist aber auch etwas kleiner und hat dennoch viel Mühe gemacht. Ich zeige demnächst Bilder von dem Ergebnis. Aber es wachsen auch schöne Pflanzen und unsere große Blumeninsel in der Mitte des ersten Gartens ist ein lieblicher Anblick. Besonders die Akeleien sind zauberhaft. Da meine freien Tage nun vorbei sind, muss ich im Garten kleinere Schritte machen.  Aber auch dann geht es weiter und ich berichte demnächst.

Annabelle

KartoffelnAm Montag habe ich endlich meine Pflanzkartoffeln gekauft. Der netter Verkäufer hat mir zwei Sorten empfohlen: „Annabelle“ – eine sehr frühe Sorte, die ich gleich pflanzen kann und „Sissi“, die ich am 20. April pflanzen werde.

Am heutigen Donnerstag hatten wir hier einigermaßen trockenes Wetter, nachdem es in den letzten Tagen doch mehrfach geregnet hatte. Die ersten Kartoffel (ca. 40 Stk.) sollten in die EAnnabellerde kommen. Von meinem Nachbar lies ich mich genau erklären, worauf ich achten muss (Abstand in der Reihe ca 35-40 cm, Abstand zwischen den Reihen ca 80 cm, so dass noch genug Platz zum späteren anhäufeln bleibt). Bei mir wurden es 4 Reihen mit etwa 10-12 Kartoffeln je Reihe. Der Boden ist wirklich lehmig, auch noch nach dem Einsatz der Bodenfräse. Ich hoffe, die Kartoffeln kommen damit zurecht. Trotz lehmiger Struktur tummeln sich doch etliche Regenwürmer in der Erde. Ich werte das mal als gutes Zeichen und freue mich schon auf die ersten Bratkartoffeln aus dem eigenen Anbau.
Annabelle in der Erde